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wiki:alpenpaesse

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 In der Literatur stehen die Römer im Fokus der Betrachtungen, doch folgten auch sie bereits jahrtausendealten [[wiki:spur|Spuren]], [[wiki:pfad|Pfaden]], [[wiki:weg|Wegen]]. Die Täler waren bewohnt ("Kelten") und ''Ötzi'' ist genetisch als Ureuropäer nachgewiesen, die von den indoeuropäischen Menschen verdränggt wurden. In der Literatur stehen die Römer im Fokus der Betrachtungen, doch folgten auch sie bereits jahrtausendealten [[wiki:spur|Spuren]], [[wiki:pfad|Pfaden]], [[wiki:weg|Wegen]]. Die Täler waren bewohnt ("Kelten") und ''Ötzi'' ist genetisch als Ureuropäer nachgewiesen, die von den indoeuropäischen Menschen verdränggt wurden.
  
-Pässe bilden die Nadelöhre der transalpinen Verbindungen. Wann dort gereist wurde, lässt sich nur an Indizien festmachen: Resten des [[wiki:strasse|Straßen]]körpers (Belags, Trassenführung, [[wiki:karre|Karren]][[wiki:geleisestrassen|geleise]]), Felsinschriften, Reste von Altären und Weihopfern für [[wiki:reisegoetter|Reisegottheiten]], Meilensteine, Weihesteine, Grabsteine, straßenbegleitende Bauten wie Stationen und [[wiki:Herberge|Herbergen]], Hinweise in Akten und [[wiki:reiseliteratur|Reiseberichten]], [[wiki:kartographie|Karten]] und [[wiki:itinerar|Itinerare]] (Tabula Peutingeriana, Itinerarium Antonini, Itinerarium Burdigalense). Jeder Mosaikstein ist mühsam zu erstellen, doch das Gesamtbild bleibt lückenhaft.\\ Das Verdienst des Römischen Reiches war die systematische Erschließung und [[wiki:sicherheit|Sicherung]] der Verkehrswege (cursus publicus) mit Pferdewechselstationen (mutatio, mutationes) etwa alle 15 Kilometer und Herbergen (mansio, mansiones) etwa alle 40 Kilometer und befestigten [[wiki:strasse|Straßen]] (via strada). Es gab Soldaten für Wachdienste (milites stationarii, beneficiarii ), Bedienstete für Pferde (hippocomi) und Maultiere (muliones) als Führer und [[wiki:traeger|Träger]] mit [[wiki:nutztiere|Lasttieren]], Kuriere, Pferde, Spanndienste (angaria), Tierärzte (equarii medici), Wagner (carpentarii).+Pässe bilden die Nadelöhre der transalpinen Verbindungen. Wann dort gereist wurde, lässt sich nur an Indizien festmachen: Resten des [[wiki:strasse|Straßen]]körpers (Belags, Trassenführung, [[wiki:karre|Karren]][[wiki:geleisestrassen|geleise]]), Felsinschriften, Reste von Altären und Weihopfern für [[wiki:reisegoetter|Reisegottheiten]], Meilensteine, Weihesteine, Grabsteine, straßenbegleitende Bauten wie Stationen und [[wiki:Herberge|Herbergen]], Hinweise in Akten und [[wiki:reiseliteraturformen|Reiseberichten]], [[wiki:kartographie|Karten]] und [[wiki:itinerar|Itinerare]] (Tabula Peutingeriana, Itinerarium Antonini, Itinerarium Burdigalense). Jeder Mosaikstein ist mühsam zu erstellen, doch das Gesamtbild bleibt lückenhaft.\\ Das Verdienst des Römischen Reiches war die systematische Erschließung und [[wiki:sicherheit|Sicherung]] der Verkehrswege (cursus publicus) mit Pferdewechselstationen (mutatio, mutationes) etwa alle 15 Kilometer und Herbergen (mansio, mansiones) etwa alle 40 Kilometer und befestigten [[wiki:strasse|Straßen]] (via strada). Es gab Soldaten für Wachdienste (milites stationarii, beneficiarii ), Bedienstete für Pferde (hippocomi) und Maultiere (muliones) als Führer und [[wiki:traeger|Träger]] mit [[wiki:nutztiere|Lasttieren]], Kuriere, Pferde, Spanndienste (angaria), Tierärzte (equarii medici), Wagner (carpentarii).
  
   * ''Rupert Gietl''\\ //Die Römer auf den Pässen der Ostalpen//.\\ 326 S. Bibliographie S. 303-316. unpubl. Magisterarbeit Wien 2004 [[https://www.academia.edu/6827120/Die_Roemer_auf_den_Paessen_der_Ostalpen|Online]]\\    * ''Rupert Gietl''\\ //Die Römer auf den Pässen der Ostalpen//.\\ 326 S. Bibliographie S. 303-316. unpubl. Magisterarbeit Wien 2004 [[https://www.academia.edu/6827120/Die_Roemer_auf_den_Paessen_der_Ostalpen|Online]]\\ 
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