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wiki:gelaendefahrzeuge

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   * die [[wiki:fahrwerkeigenschaften|Fahrwerkeigenschaften]]   * die [[wiki:fahrwerkeigenschaften|Fahrwerkeigenschaften]]
 Dahinter steht die »[[wiki:zugkraft_freie|freie Zugkraft]]« als zentrales Kriterium für Geländefahrzeuge. Also die Leistung des Motors ([[wiki:drehmoment|Drehmoment]]) bezogen auf die Fahrzeugmasse abzüglich der Reibungsverluste bis zum Bodenkontakt. Betrachtet man Geländefahrzeuge hinsichtlich ihrer Fähigkeiten freie Zugkraft zu übertragen, so ergeben sich grob folgende Forderungen: Dahinter steht die »[[wiki:zugkraft_freie|freie Zugkraft]]« als zentrales Kriterium für Geländefahrzeuge. Also die Leistung des Motors ([[wiki:drehmoment|Drehmoment]]) bezogen auf die Fahrzeugmasse abzüglich der Reibungsverluste bis zum Bodenkontakt. Betrachtet man Geländefahrzeuge hinsichtlich ihrer Fähigkeiten freie Zugkraft zu übertragen, so ergeben sich grob folgende Forderungen:
-  * //maximale Zugkraft//, also \\ ♦ möglichst hohes Drehmoment pro kg Fahrzeugmasse\\ ♦ Untersetzung, damit das übertragbare Drehmoment erhöht werden kann +  * //maximale Zugkraft//, also\\ ♦ möglichst hohes Drehmoment pro kg Fahrzeugmasse\\ ♦ Untersetzung, damit das übertragbare Drehmoment erhöht werden kann 
-  * //ständige Zugkraftübertragung//, also \\ ♦ [[wiki:allradantrieb|Allradantrieb]] und Differentialsperren +  * //ständige Zugkraftübertragung//, also\\ ♦ [[wiki:allradantrieb|Allradantrieb]] und Differentialsperren 
-  * //maximale Zugkraftübertragung//, also \\ ♦ eine angepasste [[wiki:lastverteilung|Lastverteilung]] über Achsen und Reifen sowie ein tiefer  Schwerpunkt;\\ ♦ möglichst große Bodenaufstandsfläche über mehr Achsen und mehr [[wiki:raeder|Reifen]]+  * //maximale Zugkraftübertragung//, also\\ ♦ eine angepasste [[wiki:lastverteilung|Lastverteilung]] über Achsen und Reifen sowie ein tiefer  Schwerpunkt;\\ ♦ möglichst große Bodenaufstandsfläche über mehr Achsen und mehr [[wiki:raeder|Reifen]]
   * //minimale unerwünschte Reibungsverluste// z.B. durch Bulldozing und Spurrillenreibung, also\\ ♦ möglichst geringer Bodendruck durch geeignete Reifen\\ ♦ angepasster Reifenluftdruck   * //minimale unerwünschte Reibungsverluste// z.B. durch Bulldozing und Spurrillenreibung, also\\ ♦ möglichst geringer Bodendruck durch geeignete Reifen\\ ♦ angepasster Reifenluftdruck
   * //ständiger Bodenkontakt über die Reifen//, also\\ ♦ geländetaugliche Federung, Dämpfung, Verwindungssteifigkeit\\ ♦ geländetaugliche Geometrie: [[wiki:Radstand|Radstand]], Rahmenart, Achsgeometrie ...\\ ♦ Schutz empfindlicher Komponenten.   * //ständiger Bodenkontakt über die Reifen//, also\\ ♦ geländetaugliche Federung, Dämpfung, Verwindungssteifigkeit\\ ♦ geländetaugliche Geometrie: [[wiki:Radstand|Radstand]], Rahmenart, Achsgeometrie ...\\ ♦ Schutz empfindlicher Komponenten.
  
 ====== Die Fahrt ins Gelände wagen ====== ====== Die Fahrt ins Gelände wagen ======
-Die technische Entwicklung lässt sich rückblickend rekonstruieren, siehe die umfangreiche \\+Die technische Entwicklung lässt sich rückblickend rekonstruieren, siehe die umfangreiche\\ 
 **[[wiki:Zeitleiste Geländewagen|Zeitleiste Geländewagen]].** **[[wiki:Zeitleiste Geländewagen|Zeitleiste Geländewagen]].**
  
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   - Erst nach und nach entstanden technische Möglichkeiten mit Eigenschaften, die ein Geländewagen besonders benötigt: homokinetische Kraftübertragung, kleinere Wendekreise, Dämpfung der [[wiki:fahrdynamik|Fahrdynamik]], Kontrolle der Seitenkräfte ..., siehe auch *[[wiki:raeder|Räder & Reifen]].   - Erst nach und nach entstanden technische Möglichkeiten mit Eigenschaften, die ein Geländewagen besonders benötigt: homokinetische Kraftübertragung, kleinere Wendekreise, Dämpfung der [[wiki:fahrdynamik|Fahrdynamik]], Kontrolle der Seitenkräfte ..., siehe auch *[[wiki:raeder|Räder & Reifen]].
  
-Technischer Fortschritt verläuft nicht geradlinig von der Innovation zur Invention ((https://www.zeit.de/auto/2011-02/autogeschichte-erfinder/komplettansicht)). Eine //Idee// kann super sein, jedoch fehlen die Möglichkeiten sie umzusetzen. Ein //Patent// kann schlummern, bis es gebraucht wird. Ein //Prototyp// ist technisch überzeugend, aber andere bekommen den Auftrag für die //Großserie//. Etwas wird produziert, kommt aber zehn Jahre zu früh oder wird schlecht verkauft. Teure //Einzelstücke// (Jagdwagen, Rennwagen) dienen als Schmuck für Einzelne. Die Frage nach dem Ersten ist dann kaum zu beantworten. Ist die Zeit reif, entstehen ähnliche Ideen nicht nur einmal; es wird gleichzeitig an unterschiedlichen Orten entwickelt, getestet, produziert und wer sich erfolgreich durchsetzt, lässt sich vorher nicht sagen.+Technischer Fortschritt verläuft nicht geradlinig von der Innovation zur Invention ((https://www.zeit.de/auto/2011-02/autogeschichte-erfinder/komplettansicht)). Eine//Idee//kann super sein, jedoch fehlen die Möglichkeiten sie umzusetzen. Ein//Patent//kann schlummern, bis es gebraucht wird. Ein//Prototyp//ist technisch überzeugend, aber andere bekommen den Auftrag für die//Großserie//. Etwas wird produziert, kommt aber zehn Jahre zu früh oder wird schlecht verkauft. Teure//Einzelstücke// (Jagdwagen, Rennwagen) dienen als Schmuck für Einzelne. Die Frage nach dem Ersten ist dann kaum zu beantworten. Ist die Zeit reif, entstehen ähnliche Ideen nicht nur einmal; es wird gleichzeitig an unterschiedlichen Orten entwickelt, getestet, produziert und wer sich erfolgreich durchsetzt, lässt sich vorher nicht sagen.
   * Erfolgreiche Entwicklungen orientierten sich an Anwenderbedürfnissen, boten also Lastwagen mit Allradantrieb, die sich im Betrieb rechneten. Damals wie heute rechnet man dort in Kosten pro Frachttonne und Kilometer.    * Erfolgreiche Entwicklungen orientierten sich an Anwenderbedürfnissen, boten also Lastwagen mit Allradantrieb, die sich im Betrieb rechneten. Damals wie heute rechnet man dort in Kosten pro Frachttonne und Kilometer. 
   * Die immer wieder treibenden Anforderungen kamen vom Militär, dort brauchte man nicht zu rechnen.    * Die immer wieder treibenden Anforderungen kamen vom Militär, dort brauchte man nicht zu rechnen. 
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   * Als vollwertige Geländewagen begannen der //Toyota Land Cruiser Jeep 40// von 1960 und der //Range Rover// von 1970, die Zugeständnisse an Fahrkomfort nahmen zwar zu, führten jedoch erst 2003 bei Toyota zum Verzicht auf die Starrachse, während der Range Rover 2002 zum SUV mit Einzelradaufhängung und selbsttragender Karosserie wurde.   * Als vollwertige Geländewagen begannen der //Toyota Land Cruiser Jeep 40// von 1960 und der //Range Rover// von 1970, die Zugeständnisse an Fahrkomfort nahmen zwar zu, führten jedoch erst 2003 bei Toyota zum Verzicht auf die Starrachse, während der Range Rover 2002 zum SUV mit Einzelradaufhängung und selbsttragender Karosserie wurde.
   *   Der //Jeep// wurde ab 1941 als Militärfahrzeug produziert, jedoch bereits ab 1945 auch in ziviler Version und blieb bis heute als //Wrangler JL// ein vollwertiger Geländewagen; anders als sein kleiner Bruder //Cherokee//, der als SUV produziert wird.    *   Der //Jeep// wurde ab 1941 als Militärfahrzeug produziert, jedoch bereits ab 1945 auch in ziviler Version und blieb bis heute als //Wrangler JL// ein vollwertiger Geländewagen; anders als sein kleiner Bruder //Cherokee//, der als SUV produziert wird. 
 +
 +**Beispiele aus dem militärischen Bereich**
 +^ Steyr-Puch ^ Mercedes ^ Jeep ^ Land Rover ^ Renault ^ UAZ ^ DKW ^ Mowag ^ HMMWV ^
 +| Pinzgauer | G (Puch) | Willys ab 1940 | | TRM | | Munga | Duro | Hummer |
 +
 +**Beispiele aus dem zivilen Bereich**
 +^ Toyota ^ Mercedes ^ Jeep ^ Nissan ^ Land Rover ^ Mitsubishi ^ Ford ^ Ineos ^
 +| Hilux, Landcruiser | G | Wrangler | Patrol, Navara | Defender | Pajero, L200 | Ranger | Grenadier |
 +
 +Mit den **Bauformen:** DoKa, Pritsche/Pickup (mit Canopy, Aufsetz-Kabine), Stationwagon (mit Dachzelt) ...
 ====  SUV ==== ====  SUV ====
 ***[[wiki:sport_utility_vehicle|Sport Utility Vehicles SUV]]** dagegen sind //consumer brands// für zivile Märkte. Dort definiert sich Erfolg an Absatzzahlen, also massenhaften Bedürfnissen, also am Fahrkomfort, Bequemlichkeit, dem Alltagsbetrieb auf Straßen und der Familientauglichkeit für //»soccer moms and dads«.//\\  ***[[wiki:sport_utility_vehicle|Sport Utility Vehicles SUV]]** dagegen sind //consumer brands// für zivile Märkte. Dort definiert sich Erfolg an Absatzzahlen, also massenhaften Bedürfnissen, also am Fahrkomfort, Bequemlichkeit, dem Alltagsbetrieb auf Straßen und der Familientauglichkeit für //»soccer moms and dads«.//\\ 
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   * [[wiki:fachliteratur|Fachliteratur Kraftfahrzeuge]]   * [[wiki:fachliteratur|Fachliteratur Kraftfahrzeuge]]
  
 +{{tag>Kraftfahrzeuge}}
wiki/gelaendefahrzeuge.1765292893.txt.gz · Zuletzt geändert: von Norbert Lüdtke

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