Sichtbar wird Korrosion an Krusten und farblichen Veränderungen der metallischen Werkstoffe: rostrot (Eisen), grünlich (Kupfer), weiß (Aluminium, Blei), schwarz (Silber), etwa bei der Korrosion elektrischer Kontakte, an (unbenutzten) Werkzeugen usw. Korrosion wird gefördert durch Luftsauerstoff, Feuchtigkeit, gelöste Salze, Temperatur und tritt verstärkt an mechanisch beanspruchten Teilen und Stellen auf.
Lacke schützen Oberflächen, die mechanisch nicht beansprucht werden.
Schraubensicherungslack füllt den Spalt im Gewinde, schützt also dort vor Korrosion.
Polfett (ersatzweise Vaseline) ist nicht elektrisch leitend und dient zum äußeren Schutz der Kontaktbereiche gegen Feuchtigkeit und Verschmutzung. Es kann auch Hohlräume in Kontakten sinnvoll füllen. Wird es jedoch heiß, fließt es fort oder tropft ab.
Silikonfett kann wie Polfett eingesetzt werden und ist hitzebeständig bis etwa 220 °C. Motorradfahrer kennen es als Moussegel oder Moussefett.
Ein Schmiermittel ist zum Korrosionsschutz geeignet, wenn
es säurefrei ist;
es thermisch stabil und chemisch resistent ist;
seine Konsistenz und Adhäsionseigenschaften eine stabile Filmbildung ermöglichen.
Tropfenöler und Nadelflaschen ermöglichen das punktgenaue Auftragen besser als Sprays oder Fingerspitzen.
Selten benutztes Werkzeug ist korrrosionsgefährdet, weil es eben nicht benutzt wird. Luftfeuchtigkeit kondensiert aber auch in geschlossenen Kästen. Ein geeignetes Konservierungsöl sollte daher nicht verharzen, also weder pflanzliche Öle noch Wachse enthalten.
siehe auch
Korrosionsschutz
www.klueber.com, z.B. »Effiziente Kontaktpflege. Spezialschmierstoffe für elektrische Kontakte«
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