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wiki:loch

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   * als helles Loch deren Ausgang ins Licht, ins ungeschützte Freie hinaus.   * als helles Loch deren Ausgang ins Licht, ins ungeschützte Freie hinaus.
 ''Leidenroth'' argumentiert für das Lichtloch als begriffsbildende Ersterfahrung (leuchten, lugen) von `Loch´ ((''J. Chr. Leidenroth''\\ //Proben aus einer neuen Erklärung und Begründung der homerischen Sprache, zunächst in der Odyssee.//\\ Archiv fur Philologie und Paedagogik 12.1 (1846) 396-496, hier S. 451 )), dann übertragen auf den Aufenthalt dort (locus > Lager) und schließlich verbunden mit der dazugehörigen Raumeigenschaft `hohl´ den Raum einer Höhle oder einer Aushöhlung (Senke, Kaule) bezeichnend.\\  ''Leidenroth'' argumentiert für das Lichtloch als begriffsbildende Ersterfahrung (leuchten, lugen) von `Loch´ ((''J. Chr. Leidenroth''\\ //Proben aus einer neuen Erklärung und Begründung der homerischen Sprache, zunächst in der Odyssee.//\\ Archiv fur Philologie und Paedagogik 12.1 (1846) 396-496, hier S. 451 )), dann übertragen auf den Aufenthalt dort (locus > Lager) und schließlich verbunden mit der dazugehörigen Raumeigenschaft `hohl´ den Raum einer Höhle oder einer Aushöhlung (Senke, Kaule) bezeichnend.\\ 
-Unterwegs auf dem Wasser zeigt sich das Loch dagegen als eine gefährliche Singularität im Raum, in der man verschwinden kann - etwa als Untiefe im Rhein wie das St.-Anna-Loch, als enge Durchfahrt wie das //Binger Loch// oder als Strudelloch im [[wiki:hinterland|Hinterland]] wie das //Wuhrloch//: \\ ''Hagen'' //»sancte [den Schatz der Nibelungen] ze loche allen in den Rîn«// ((Handschrift A, 1077)).+Unterwegs auf dem Wasser zeigt sich das Loch dagegen als eine gefährliche Singularität im Raum, in der man verschwinden kann - etwa als Untiefe im Rhein wie das St.-Anna-Loch, als enge Durchfahrt wie das //Binger Loch// oder als Strudelloch im [[wiki:hinterland|Hinterland]] wie das //Wuhrloch//:\\ ''Hagen'' //»sancte [den Schatz der Nibelungen] ze loche allen in den Rîn«// ((Handschrift A, 1077)).
  
 Im technischen Herstellungszusammenhang bezeichnet `Loch´ dann den Verschluss (engl. lock) eines Loches (Luke), also eine Lücke im geflochtenen Zaun für einen Durchgang, etymologisch zur ie. Wurzel *leug-, *lŭg- ‘biegen’ ((„loch“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/loch>, abgerufen am 09.07.2022)). Loci (lateinisch) hieß der [[wiki:beutel|Beutel]] an der Tragestange `[[wiki:furca |furca]]´, das [[wiki:reisegepaeck|Reisegepäck]] der römischen Legionäre. Im technischen Herstellungszusammenhang bezeichnet `Loch´ dann den Verschluss (engl. lock) eines Loches (Luke), also eine Lücke im geflochtenen Zaun für einen Durchgang, etymologisch zur ie. Wurzel *leug-, *lŭg- ‘biegen’ ((„loch“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/loch>, abgerufen am 09.07.2022)). Loci (lateinisch) hieß der [[wiki:beutel|Beutel]] an der Tragestange `[[wiki:furca |furca]]´, das [[wiki:reisegepaeck|Reisegepäck]] der römischen Legionäre.
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