wiki:ritter
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| - | Erfolg war für den Ritter ein Resultat persönlicher Freiheit und bestand im Sieg. Sein Lohn bemaß sich an seiner Ehrbarkeit innerhalb eines feudalistischen Systems. | + | Erfolg war für den Ritter ein Resultat persönlicher Freiheit und bestand im Sieg. Sein Lohn bemaß sich an seiner Ehrbarkeit innerhalb eines feudalistischen Systems, also durch Ritterschlag, |
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| + | Der Autor widmet dieses Buch //„dem Andenken der adligen Halunken und ihrer gebeutelten Pfeffersäcke“.// | ||
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| + | Burkhardt, Mike: Der hansische Bergenhandel | ||
| + | im Spätmittelalter. Handel – Kaufleute – Netzwerke. Köln: Böhlau Verlag 2009. 433 S. Rezension von Cornelia Neustadt H-Soz-Kult (, 05.08.2009) | ||
| + | Zugrunde | ||
| + | und auf Grundlage der Lübecker Archivalien (Bergenfahrerarchiv, | ||
| + | Testamente) und der hansischen Quelleneditionen (Hanserezesse, | ||
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| + | * '' | ||
| + | * Jochen Burgtorf\\ The Templars' | ||
| + | * Judith Bronstein\\ The mobilization of Hospitaller manpower from [[Europa|Europe]] to the [[heilige_orte|Holy Land]] in the [[unterwegs_im_13._jahrhundert|thirteenth century]] | ||
| + | * Theresa M. Vann\\ The exchange of information and money between the Hospitallers of Rhodes and their European priories in the [[unterwegs_im_14._jahrhundert|fourteenth]] and fifteenth centuries | ||
| + | * Jürgen Sarnowsky\\ Hospitaller brothers in fifteenth-century Rhodes | ||
| + | * Kay Peter Jankrift\\ International mobility in the order of St. Lazarus (twelfth to early fourteenth centuries) | ||
| + | * Alain Demurger\\ Between Barcelona and Cyprus: the travels of '' | ||
| + | * Axel Ehlers\\ '' | ||
| + | * Helen Nicholson\\ International mobility versus the needs of the realm: the Templars and Hospitallers in the British Isles in the thirteenth and fourteenth centuries | ||
| + | * Elena Bellomo\\ Mobility of Templar brothers and dignitaries: | ||
| + | * Christian Vogel\\ The mobility of Templars from Provence | ||
| + | * Jean-Marie Allard\\ Templar mobility in the diocese of Limoges according to the order' | ||
| + | * Zsolt Hunyadi\\ Hospitaller officials of foreign origin in the Hungarian-Slavonian priory (thirteenth and fourteenth centuries) | ||
| + | * Pierre Bonneaud\\ Catalan Hospitallers in Rhodes in the first half of the fifteenth century | ||
| + | * Klaus van Eickels\\ Secure base and constraints of mobility: the Rheno-Flemish bailwick of the Teutonic knights between regional bonds and service to the grand master in the later middle ages | ||
| + | * David Marcombe\\ Lepers, land, and loyalty: the order of St. Lazarus of Jerusalem in England and the Holy Land, c.1150-1300 | ||
| + | * Maria Cristina Cunha\\ Internal mobility in the order of Avis (twelfth to fourteenth centuries) | ||
| - | Die Verbreitung des Christentums führte auch dazu, daß die Abkunft von den Göttern den Einzelnen nicht mehr adelte. Erfolg mußte sich also auf eine andere Quelle zurückführen lassen. Die alten Standesmerkmale wirkten nicht mehr; die zum neuen Adel Aufsteigenden nannte man die „Ehrbaren“. Die verarmten Freien wurden insbesondere im 7. Jahrhundert zu Vasallen, taten Kriegsdienst und konnten dann Grundbesitz in Form von Lehen erhalten. Im 9. Jahrhundert bildeten sie Reiter- statt der bisherigen Fußheere. Im 10. Jahrhundert bildet sich in Frankreich der erste „ordo militaris“. Das Ritterwesen bildet sich heraus. [Steinhausen 106 ff, 268 ff.] | ||
| - | »Das Wichtige war die allmählich sich herausbildende Betonung bestimmter Dienstleistungen, | ||
| - | Die Ritter des Mittelalters waren freie Männer und Lehensmänner im Gegensatz zu den Bauern. Sie „glauben an und bauen auf ihre eigene Macht und Kraft“. Diese Autonomie, das Fehlen von Beziehungen, | ||
| - | Sie begeben sich freiwillig auf die Suche. Sie suchen die Gefahr unbekannter Räume: im verzauberten Wald, in fernen Ländern … Sich der Gefahr auszusetzen, | ||
| - | Dieser Begriff von Abenteuer erhob die Ritter über die Nicht-Ritter, | ||
| - | »Generationen von »einfachen« Menschen, die Söhne von Holzfällern und Wasserträgern, | ||
| - | Als gesellschaftliches Phänomen konsolidierten die Ritter eine feudale Gellschaft, sie bildeten die Kriegerkaste der Fürsten. Aventure war der Mythos, der sie einte. Je erfolgreicher die Ritter gesellschaftlich waren, desto weniger brauchten sie ihre Individual-Aventure auszuüben; es genügte, davon zu erzählen und sie zu verklären. Die Aventure sollte den Ritter adeln, mußte also auch selbst als höfische Idee geadelt werden. Dies rief zwei parallele Prozesse hervor: | ||
| - | Erstens: Die Aventure verbindet sich mit dem Wunderbaren, | ||
| - | Zweitens: Aventure wurde zur Ideologie, zum Glaubenssystem, | ||
| - | Die Aventure hatte ihre Hochzeit als Individual-Abenteuer etwa ab dem 9. Jahrhundert, | ||
wiki/ritter.1538590092.txt.gz · Zuletzt geändert: (Externe Bearbeitung)
