Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


wiki:ritter

Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen RevisionVorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
wiki:ritter [2026/04/15 16:20] – ↷ Links angepasst, weil Seiten im Wiki verschoben wurden 216.73.216.107wiki:ritter [2026/08/25 05:31] (aktuell) Norbert Lüdtke
Zeile 1: Zeile 1:
 ====== Ritter ====== ====== Ritter ======
 +
 Erfolg war für den Ritter ein Resultat persönlicher Freiheit und bestand im Sieg. Sein Lohn bemaß sich an seiner Ehrbarkeit innerhalb eines feudalistischen Systems, also durch Ritterschlag, Titel (Sir), Adelsstand. Erfolg war für den Ritter ein Resultat persönlicher Freiheit und bestand im Sieg. Sein Lohn bemaß sich an seiner Ehrbarkeit innerhalb eines feudalistischen Systems, also durch Ritterschlag, Titel (Sir), Adelsstand.
  
Zeile 17: Zeile 18:
   * ''Niklas Frank''\\ //Raubritter//\\ Reichtum aus dem Hinterhalt: Das erschröckliche und geheime Leben der Heckenreiter und Wegelagerer\\ München: C. Bertelsmann 2002\\ 443 Seiten, 30 Abb. auf 16 Tafeln   * ''Niklas Frank''\\ //Raubritter//\\ Reichtum aus dem Hinterhalt: Das erschröckliche und geheime Leben der Heckenreiter und Wegelagerer\\ München: C. Bertelsmann 2002\\ 443 Seiten, 30 Abb. auf 16 Tafeln
 Der Autor widmet dieses Buch //„dem Andenken der adligen Halunken und ihrer gebeutelten Pfeffersäcke“.// Sechs exemplarische Biographien aus unterschiedlichen Epochen erzählen von dem Leben dieser [[wiki:aussenseiter|Außenseiter]]. Die „Pfeffersäcke“ erbten ja von den Rittern die Abenteuer-Ideologie. Sie gingen [[wiki:risiko|Risiken]] ein und verdienten sich was – natürlich auf Kosten anderer. In England hießen sie „merchant adventurer“. Und so schließt der Band zu Recht mit der Bemerkung: //„Zu keiner Zeit reichten die Raubritter an das heran, was ein normaler Bürgerlicher an Vermögen anzuhäufen vermochte, ohne Erpressung, ohne Mord und Totschlag, naja, vielleicht ein bißchen durch überhöhte Zinsen oder abgezwungene lukrative Rechte …“// Raubritter & Reisen? Die ersten, die sich das Etikett des „Abenteuers“ ans Revers – oder besser: an die Rüstung – hefteten, waren die Ritter. Die waren edel und gut und zogen aus, um Abenteuer zu bestehen. Kein Abenteuer ohne Reise. Viel später brauchte man ihre Qualitäten nicht mehr. Manche Nachkommen aus Ritter’s Familie praktizierten weiter, was die Gesellschaft nicht mehr wollte. Raus aus der einsamen Burg; hau drauf und Schluß! Anders ausgedrückt: Wer riskant lebt, hat auch ein Recht auf die Beute. Solange die eisernen Herren mit der eisernen Faust in der [[wiki:fremdes|Fremde]] schatzten, war’s allen recht; die Kreuzzüge zeigten ja, wie’s ging. (Rezension im TROTTER von [[wiki:luedtke_norbert|Norbert Lüdtke]]) Der Autor widmet dieses Buch //„dem Andenken der adligen Halunken und ihrer gebeutelten Pfeffersäcke“.// Sechs exemplarische Biographien aus unterschiedlichen Epochen erzählen von dem Leben dieser [[wiki:aussenseiter|Außenseiter]]. Die „Pfeffersäcke“ erbten ja von den Rittern die Abenteuer-Ideologie. Sie gingen [[wiki:risiko|Risiken]] ein und verdienten sich was – natürlich auf Kosten anderer. In England hießen sie „merchant adventurer“. Und so schließt der Band zu Recht mit der Bemerkung: //„Zu keiner Zeit reichten die Raubritter an das heran, was ein normaler Bürgerlicher an Vermögen anzuhäufen vermochte, ohne Erpressung, ohne Mord und Totschlag, naja, vielleicht ein bißchen durch überhöhte Zinsen oder abgezwungene lukrative Rechte …“// Raubritter & Reisen? Die ersten, die sich das Etikett des „Abenteuers“ ans Revers – oder besser: an die Rüstung – hefteten, waren die Ritter. Die waren edel und gut und zogen aus, um Abenteuer zu bestehen. Kein Abenteuer ohne Reise. Viel später brauchte man ihre Qualitäten nicht mehr. Manche Nachkommen aus Ritter’s Familie praktizierten weiter, was die Gesellschaft nicht mehr wollte. Raus aus der einsamen Burg; hau drauf und Schluß! Anders ausgedrückt: Wer riskant lebt, hat auch ein Recht auf die Beute. Solange die eisernen Herren mit der eisernen Faust in der [[wiki:fremdes|Fremde]] schatzten, war’s allen recht; die Kreuzzüge zeigten ja, wie’s ging. (Rezension im TROTTER von [[wiki:luedtke_norbert|Norbert Lüdtke]])
 +
 +Burkhardt, Mike: Der hansische Bergenhandel
 +im Spätmittelalter. Handel – Kaufleute – Netzwerke. Köln: Böhlau Verlag 2009. 433  S. Rezension von Cornelia Neustadt H-Soz-Kult (, 05.08.2009)  https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:101:1-2608151152563.659643217224
 +Zugrunde  liegt eine Prosopographie der Lübecker Bergenfahrer zwischen 1360 und 1510, die als vollständiger Katalog auf CD der Publikation beiliegt
 +und auf Grundlage der Lübecker Archivalien (Bergenfahrerarchiv, Niederstadtbuch und
 +Testamente) und der hansischen Quelleneditionen (Hanserezesse, Hansisches Urkundenbuch sowie regionale Urkundenbücher) zusammengestellt wurde
 +
 +  * ''Jochen Burgtorf'', ''Helen Nicholson''\\ //International mobility in the military orders ([[unterwegs_im_12._jahrhundert|twelfth]] to [[unterwegs_im_15._jahrhundert|fifteenth]] centuries) : travelling on Christ's business//\\ Cardiff 2006: Univ. of Wales Press
 +    * Jochen Burgtorf\\ The Templars' and Hospitallers' high dignitaries: aspects of international mobility
 +    * Judith Bronstein\\ The mobilization of Hospitaller manpower from [[Europa|Europe]] to the [[heilige_orte|Holy Land]] in the [[unterwegs_im_13._jahrhundert|thirteenth century]]
 +    * Theresa M. Vann\\ The exchange of information and money between the Hospitallers of Rhodes and their European priories in the [[unterwegs_im_14._jahrhundert|fourteenth]] and fifteenth centuries
 +    * Jürgen Sarnowsky\\ Hospitaller brothers in fifteenth-century Rhodes
 +    * Kay Peter Jankrift\\ International mobility in the order of St. Lazarus (twelfth to early fourteenth centuries)
 +    * Alain Demurger\\ Between Barcelona and Cyprus: the travels of ''Berenguer of Cardona'', Templar master of Aragon and Catalonia (1300-1)
 +    * Axel Ehlers\\ ''John Malkaw'' of Prussia: a case of individual mobility in the Teutonic order, c.1400
 +    * Helen Nicholson\\ International mobility versus the needs of the realm: the Templars and Hospitallers in the British Isles in the thirteenth and fourteenth centuries
 +    * Elena Bellomo\\ Mobility of Templar brothers and dignitaries: the case of north-western Italy
 +    * Christian Vogel\\ The mobility of Templars from Provence
 +    * Jean-Marie Allard\\ Templar mobility in the diocese of Limoges according to the order's trial records
 +    * Zsolt Hunyadi\\ Hospitaller officials of foreign origin in the Hungarian-Slavonian priory (thirteenth and fourteenth centuries)
 +    * Pierre Bonneaud\\ Catalan Hospitallers in Rhodes in the first half of the fifteenth century
 +    * Klaus van Eickels\\ Secure base and constraints of mobility: the Rheno-Flemish bailwick of the Teutonic knights between regional bonds and service to the grand master in the later middle ages
 +    * David Marcombe\\ Lepers, land, and loyalty: the order of St. Lazarus of Jerusalem in England and the Holy Land, c.1150-1300
 +    * Maria Cristina Cunha\\ Internal mobility in the order of Avis (twelfth to fourteenth centuries)
  
  
wiki/ritter.1776270031.txt.gz · Zuletzt geändert: von 216.73.216.107

Donate Powered by PHP Valid HTML5 Valid CSS Driven by DokuWiki