wiki:steinmann
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| * //Europa//: Oesel, Estland; St. Tredwels und Papa Westray, Orkney Islands; schottisches Hochland; Telemarken, Norwegen; Avestad, Schweden; (( a.a.O: Oesel, Estland: heaps of sticks or stones in, IX. 14 ;\\ Papa Westray, one of the Orkney Islands, cairn to which people add stones in, IX. 29;\\ Highlands of Scotland, custom of throwing stones on cairns in the, IX. 20 sq;\\ Tellemarken in Norway, cairns to which passers-by add stones in, IX. 14;\\ St. Tredwels, Orkney Islands, heap of stones to which each comer adds at, IX, 29;\\ Avestad, in Sweden, heaps of sticks and stones on graves at, IX. 20 sq.;\\ Schweden: heaps of stones or sticks to which passers-by add in, IX. 14;\\ )) | * //Europa//: Oesel, Estland; St. Tredwels und Papa Westray, Orkney Islands; schottisches Hochland; Telemarken, Norwegen; Avestad, Schweden; (( a.a.O: Oesel, Estland: heaps of sticks or stones in, IX. 14 ;\\ Papa Westray, one of the Orkney Islands, cairn to which people add stones in, IX. 29;\\ Highlands of Scotland, custom of throwing stones on cairns in the, IX. 20 sq;\\ Tellemarken in Norway, cairns to which passers-by add stones in, IX. 14;\\ St. Tredwels, Orkney Islands, heap of stones to which each comer adds at, IX, 29;\\ Avestad, in Sweden, heaps of sticks and stones on graves at, IX. 20 sq.;\\ Schweden: heaps of stones or sticks to which passers-by add in, IX. 14;\\ )) | ||
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| - | * //Afrika//: Südliches Afrika (z.B. Kaffer, Kei River), Basutoland, am Zambesi River, Ostafrika: Uganda, Nyassa-Tanganjika, | + | * //Afrika//: Südliches Afrika (z.B. Kaffer, Kei River), Basutoland, am Zambesi River, Ostafrika: Uganda, Nyassa-Tanganjika, |
| * //Asien//: asiatisches Russland, Indien, Korea, Burma, Bhutan, Tibet (( a.a.O.: Bilaspur/ | * //Asien//: asiatisches Russland, Indien, Korea, Burma, Bhutan, Tibet (( a.a.O.: Bilaspur/ | ||
| * Grabmal mit besonderer Bedeutung (Stupa, Kurgan) | * Grabmal mit besonderer Bedeutung (Stupa, Kurgan) | ||
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| * //weißer Stein// mit Machtanspruch auf einen Herrschaftsbereich, | * //weißer Stein// mit Machtanspruch auf einen Herrschaftsbereich, | ||
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| - den Rückweg wiederzufinden, | - den Rückweg wiederzufinden, | ||
| - Nachfolgenden anzuzeigen, wohin er gegangen ist. | - Nachfolgenden anzuzeigen, wohin er gegangen ist. | ||
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| Für alle Nachfolgenden sind die Steinhaufen nurmehr das Mittel an dasselbe Ziel zu gelangen (// | Für alle Nachfolgenden sind die Steinhaufen nurmehr das Mittel an dasselbe Ziel zu gelangen (// | ||
| - Jeder trägt etwas dazu bei, indem er einen Stein auflegt. Es nicht zu tun, bringt Unglück. | - Jeder trägt etwas dazu bei, indem er einen Stein auflegt. Es nicht zu tun, bringt Unglück. | ||
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| Steinhaufen gelten in vielen Kulturen als obskur. Das mag daran liegen, dass sich ein Haufen nicht definieren lässt (Sorites-Paradoxon). Beim ersten Stein ist der Haufen nur in der Vorstellung enthalten. Die Handlung enthält dagegen immer das Aneignen (acquisitio) des Steins und das Teilen (divisio) mit den anderen auf dem Haufen. | Steinhaufen gelten in vielen Kulturen als obskur. Das mag daran liegen, dass sich ein Haufen nicht definieren lässt (Sorites-Paradoxon). Beim ersten Stein ist der Haufen nur in der Vorstellung enthalten. Die Handlung enthält dagegen immer das Aneignen (acquisitio) des Steins und das Teilen (divisio) mit den anderen auf dem Haufen. | ||
| - | Letztlich enthalten sie eine grundlegendere Bedeutung als als Steinsetzungen. Jede geregelte Setzung setzt Regeln voraus (von wem?), kommt an ein Ende (auch der Teilhabe), wird fertig zu einem bestimmten Zweck. Diesem Zweck unterwerfen sich alle Späteren. Insbesondere einen Grenzstein oder einen Altar zu bewerfen, hieße ja ihn zu missachten. Hier liegen die Ursprünge des »Rechts« (gr. nomós < nemein: nehmen und teilen), weil der Haufen den Raum teilt, aber gemeinschaftlich bleibt und nicht in Dein und Mein geteilt zerfällt. Die Handlung, den Stein auf den Haufen zu werfen, ist ein Versprechen, | + | Letztlich enthalten sie eine grundlegendere Bedeutung als als Steinsetzungen. Jede geregelte Setzung setzt Regeln voraus (von wem?), kommt an ein Ende (auch der Teilhabe), wird fertig zu einem bestimmten Zweck. Diesem Zweck unterwerfen sich alle Späteren. Insbesondere einen Grenzstein oder einen Altar zu bewerfen, hieße ja ihn zu missachten. Hier liegen die Ursprünge des »Rechts« (gr. nomós < nemein: nehmen und teilen), weil der Haufen den Raum teilt, aber gemeinschaftlich bleibt und nicht in Dein und Mein geteilt zerfällt. Die Handlung, den Stein auf den Haufen zu werfen, ist ein Versprechen, |
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