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   * ''Peter Braun'', ''Manfred Weinberg'' (Hrsg.)\\ //Ethno/Graphie. Reiseformen des Wissens.//\\ Literatur und Anthropologie 17, Gunter Narr Tübingen 2002 420 S.   * ''Peter Braun'', ''Manfred Weinberg'' (Hrsg.)\\ //Ethno/Graphie. Reiseformen des Wissens.//\\ Literatur und Anthropologie 17, Gunter Narr Tübingen 2002 420 S.
  
-Dagegen hoffft ''Samuel Johnson'' (1709 - 1784): //»Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist.«// Schwierig, denn Reisende werden ja von ihrer Phantasie erst in die Welt getrieben. ''Johann Wolfgang Goethe'' (1749 - 1832) verlangt zudem Bildung als Voraussetzung für ein [[wiki:aufklaerung|aufgeklärtes]] Reisen, denn //»Man sieht nur, was man weiß.«// ((Verkürzt aus: S. 8, Nr. 734. 1819, 24. April Gesellschaft bei Goethe //»Dann sprach er über die Kunst zu sehen. Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht. Oft sieht man lange Jahre nicht, was reifere Kenntniß und Bildung an dem täglich vor uns liegenden Gegenstande erst gewähren läßt. Nur eine papierne Scheidewand trennt uns öfters von unsern wichtigsten Zielen, wir dürften sie keck einstoßen und es wäre geschehen. Die Erziehung ist nichts anders als die Kunst zu lehren, wie man über eingebildete oder doch leicht besiegbare Schwierigkeiten hinauskommt.«// Goethes Gespräche: 4. Band 1819-1823. Leipzig 1889: Verlag: F. W. v. Biedermann)) Allerdings lässt sich das auch umgekehrt deuten: Wird Neues so ausgeblendet? Darauf bezieht sich ''Marcel Proust'' (1871-1922), wenn er meint: //»Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.«((La Prisonnière, Marcel Proust, Gallimard, 1925, S. 69 : Le seul véritable voyage, le seul bain de Jouvence, ce ne serait pas d’aller vers de nouveaux paysages, mais d’avoir d’autres yeux, de voir l’univers avec les yeux d’un autre, de cent autres, de voir les cent univers que chacun d’eux voit, que chacun d’eux est.))+Dagegen hoffft ''Samuel Johnson'' (1709 - 1784): //»Der Sinn des Reisens besteht darin, unsere Phantasien durch die Wirklichkeit zu korrigieren. Statt uns die Welt vorzustellen, wie sie sein könnte, sehen wir sie wie sie ist.«// Schwierig, denn Reisende werden ja von ihrer Phantasie erst in die Welt getrieben. ''Johann Wolfgang Goethe'' (1749 - 1832) verlangt zudem Bildung als Voraussetzung für ein [[wiki:aufklaerung|aufgeklärtes]] Reisen, denn //»Man sieht nur, was man weiß.«// ((Verkürzt aus: S. 8, Nr. 734. 1819, 24. April Gesellschaft bei Goethe //»Dann sprach er über die Kunst zu sehen. Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht. Oft sieht man lange Jahre nicht, was reifere Kenntniß und Bildung an dem täglich vor uns liegenden Gegenstande erst gewähren läßt. Nur eine papierne Scheidewand trennt uns öfters von unsern wichtigsten Zielen, wir dürften sie keck einstoßen und es wäre geschehen. Die Erziehung ist nichts anders als die Kunst zu lehren, wie man über eingebildete oder doch leicht besiegbare Schwierigkeiten hinauskommt.«// Goethes Gespräche: 4. Band 1819-1823. Leipzig 1889: Verlag: F. W. v. Biedermann)) Allerdings lässt sich das auch umgekehrt deuten: Wird Neues so ausgeblendet? Darauf bezieht sich ''Marcel Proust'' (1871-1922), wenn er meint: //»Die eigentlichen Entdeckungsreisen bestehen nicht im Kennenlernen neuer Landstriche, sondern darin, etwas mit anderen Augen zu sehen.«// ((La Prisonnière, Marcel Proust, Gallimard, 1925, S. 69 : //Le seul véritable voyage, le seul bain de Jouvence, ce ne serait pas d’aller vers de nouveaux paysages, mais d’avoir d’autres yeux, de voir l’univers avec les yeux d’un autre, de cent autres, de voir les cent univers que chacun d’eux voit, que chacun d’eux est.//))
  
   * ''Fendl, Elisabeth'', ''Klara Löffler''\\ //„Man sieht nur, was man weiß“. Zur Wahrnehmungskultur in Reiseführern.//\\ S. 55-77 in: Dieter Kramer, Ronald Lutz (Hg.): Tourismus-Kultur, Kultur-Tourismus, Münster/Hamburg 1993.   * ''Fendl, Elisabeth'', ''Klara Löffler''\\ //„Man sieht nur, was man weiß“. Zur Wahrnehmungskultur in Reiseführern.//\\ S. 55-77 in: Dieter Kramer, Ronald Lutz (Hg.): Tourismus-Kultur, Kultur-Tourismus, Münster/Hamburg 1993.
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