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Weltwanderer
ost auch: Weltenwanderer
- Die Zinktafel (11×14 cm) von Bern-Thormebodenwald wurde in der helvetischen Siedlung Bern-Engehalbinsel nach 1980 gefunden. Datiert wird sie ins 1./2. Jahrhundert nach Christus. Die vierzeilige Inschrift nutzt griechsche Buchstaben, welche gallische Wörter wiedergeben:
| Schrift | Gallisch | Deutung | Verweis |
|---|---|---|---|
| ΔΟΒΝΟΡΗΔΟ | Dobnoredo | Weltwanderer < gall. *dubnos 'Welt' & rēdā 'Wagen > Reise' | Reitwagen |
| ΓΟΒΑΝΟ | Gobano | 'Schmied' & der keltische Gott Gobanos | Wanderschmied |
| ΒΡΕΝΟΔOΡ | Brenodor | Ortsname | |
| ΝΑΝΤΑΡΩΡ | Nantaror | gall. *nantu-'Tal' 'Aare' (Fluss) |
Rudolf Fellmann
Das Zinktäfelchen vom Thormebodewald auf der Engehalbinsel bei Bern und seine keltische Inschrift.
Archäologie im Kanton Bern: Fundberichte und Aufsätze = Archéologie dans le canton de Berne : chronique archéologique et textes. 4B (1999) 133, 270–273.Peter Kuhlemann
Nesthocker-Weltwanderer
Ein Buch von einsamen Inseln, wandernden Vögeln und Flug und Fahrt über Land und Meer
VEB Neumann Radebeul 96p; einige farb. u. ca. 100 SW-Abb. a. 96 Tfll.Tomas Niederberghaus
Der letzte Weltwanderer.
ZEIT 29. März 2001
Ein Beitrag über Heinz Rox-Schulz und dessen AbenteuermuseumWebster, William T.
Der „Hinhocker” Und Der „Weltwanderer”: Zur Bedeutung der Reise beiWilhelm Raabe
Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft, 23.1 (1982) 26-39. DOI
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