Den Außenseiter (engl. outsider, lat. extraneus, franz. marginal, ital. estraneo, schwed. utanförstående) verbindet zwar etwas mit einer Gruppe, jedoch stellt ihn seine Andersartigkeit als Einzelner an den Rand. Damit er kein Fremder, kein Heimatloser, kein Outlaw, jedoch auf jeden Fall Teil einer Minderheit, einer Randgruppe, die zwar durch ihre Anderartigkeit verbunden erscheinen, dabei jedoch nicht dieselbe Andersartigkeit teilen müssen. Durch seine Stellung wird der Außenseiter zum Dritten, zum Trickster, Pionier, Abenteurer, Exzentriker.
Reisende können sich als Außenseiter fühlen und auch als solche erscheinen, weil sie reisebedingt alle Bindungen abbrechen und bei der Rückkehr diese nicht nahtlos wieder aufbauen können, weil sie sich anders entwickelt haben als Gruppe, aus der sie stammen.